Abstand schaffen
Manchmal muss ich blitzschnell entscheiden: Abstand schaffen.
Nicht jeder Hund kann eine Begegnung einfach aushalten. Manchmal ist Ausweichen die beste Entscheidung – und das ist keine Schwäche, sondern gutes Management.
Früher habe ich in solchen Momenten oft versucht, den Hund einfach wegzuziehen. Das hat meistens nur noch mehr Gegendruck erzeugt. Viel besser funktioniert es, selbst einen Schritt zurückzugehen und den Hund mitzunehmen. So bleibt die Situation für uns beide überschaubar und der nötige Abstand kann in Ruhe entstehen.
Mit der Zeit wurde aus diesem gemeinsamen Ausweichen ein Ritual. Eine ruhige, freundliche Ansage begleitet unser Handeln, gibt Orientierung und nimmt Hektik aus der Situation. Sobald genug Distanz da ist, kann Entspannung entstehen – und genau die wird belohnt.
Ausweichen ist kein Aufgeben. Es ist ein wichtiger Teil von fairem, positivem Hundetraining und hilft Hunden, schwierige Situationen sicher zu meistern.
Wie handhabst du Hundebegegnungen? Weichst du auch lieber einmal aus, bevor es eskaliert? 🐾
